Synagogue de Liège, Religiöses Monument in Liège, Belgien.
Die Synagoge in Lüttich steht an der Rue Léon Frédéricq 19 und zeigt eine Mischung aus verschiedenen architektonischen Elementen, die ein eklektisches Design von 1899 bilden. Das Gebäude ist mit mehreren Räumen und Strukturen ausgestattet, die der religiösen Funktion und den Gemeinschaftsbedürfnissen entsprechen.
Die jüdische Gemeinde in Lüttich erhielt 1876 formale Anerkennung, was zum Bau dieser Synagoge führte. Das Gebäude wurde von Architekt Joseph Rémont entworfen und verkörpert die wachsende Präsenz der jüdischen Bevölkerung in der Stadt.
Das Gebäude zeigt in seinem Inneren Gedenkstätten für Opfer des Holocaust und für Widerstandskämpfer, die die Erfahrungen der jüdischen Gemeinde über Generationen hinweg dokumentieren. Diese Erinnerungsorte erzählen von der Geschichte der Menschen, die in Lüttich gelebt haben.
Das Gebäude ist derzeit aufgrund von Bauarbeiten und Sicherheitsbedenken in den Nachbargebäuden seit 2022 für Besucher nicht zugänglich. Es wird empfohlen, sich vor einem Besuch über den aktuellen Status zu informieren, da die Situation noch andauert.
Im Jahr 1811 lebten in Lüttich nur etwa 24 Juden, aber bis zum Zweiten Weltkrieg wuchs die Gemeinde auf etwa 3000 Mitglieder aus niederländischen, deutschen und osteuropäischen Ursprüngen. Diese dramatische Vergrößerung zeigt, wie sich die Stadt als Zufluchtsort und Zuhause für Menschen verschiedener Herkunft entwickelt hatte.
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