Steenkoolmijn Winterslag, Kulturzentrum und ehemalige Kohlemine in Genk, Belgien.
Steenkoolmijn Winterslag ist ein ehemaliger Bergbaubetrieb in Genk mit erhaltenen Fördergerüsten, Empfangsgebäuden, einer Kompressoranlage und Belüftungseinrichtungen auf einem großen Gelände. Die verschiedenen Strukturen sind räumlich verteilt und zeigen, wie ein Bergwerk einst organisiert und betrieben wurde.
Der Betrieb nahm 1912 den Betrieb auf, nachdem die Konzession Winterslag von Genk-Zutendaal getrennt wurde und markierte den Beginn der Kohlegewinnung im Limburgischen Becken. Diese Gründung machte Genk zu einem wichtigen Bergbauzentrum der Region.
Das Gelände beherbergt heute Kunstschulen, Keramikwerkstätten und Ausstellungsräume, in denen lokale Künstler und kreative Unternehmen arbeiten. Diese umgestalteten Industrieräume prägen das kulturelle Leben in Genk und zeigen, wie historische Orte neue Bedeutung für die Gemeinschaft gewinnen können.
Besucher können unterirdische Gänge durch geführte Touren erkunden und die erhaltenen Industriestrukturen von oben sehen. Die beste Zeit zum Besuch hängt vom Wetter ab, da viele Bereiche im Freien liegen.
Das Gelände enthält einen über einen Kilometer langen Stahlkorridor mit labyrinthischem Design, der Besuchern erlaubt, die historische Bergbauarchitektur aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Dieses moderne Element schafft einen Kontrastpunkt zur älteren Industriestruktur.
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