Ouagadougou, Hauptstadt im zentralen Burkina Faso.
Ouagadougou ist die Hauptstadt im Zentrum von Burkina Faso und die größte Stadt des Landes mit über zwei Millionen Einwohnern. Die Stadt breitet sich über flaches Gelände aus und ist durch breite Straßen, Wohnviertel aus Lehmziegeln und moderne Gebäude rund um administrative Zentren gegliedert.
Französische Truppen erreichten die Gegend 1896 und machten die Siedlung 1919 zur Hauptstadt von Obervolta, was einen Wiederaufbau nach sich zog. Nach der Unabhängigkeit 1960 blieb die Stadt das politische Zentrum und erlebte in den folgenden Jahrzehnten ein schnelles Wachstum.
Das Nationalmuseum für Musik und zahlreiche traditionelle Märkte zeigen das lokale Erbe durch Instrumente, Textilien und Kunsthandwerk aus verschiedenen Regionen. Der Name stammt aus der Mòoré-Sprache und bedeutet „Land der ehrlichen Menschen
Der internationale Flughafen Thomas Sankara verbindet die Stadt mit Zielen in Westafrika, während lokale Taxis und Minibusse die meisten Viertel erreichen. Besucher sollten sich auf staubige Straßen einstellen und ausreichend Trinkwasser mitführen, besonders in den heißen Monaten.
Die Stadt erlebt drei Jahreszeiten, die durch Harmattan- und Monsunwinde geprägt sind, wobei die Temperaturen in heißen Perioden bis auf 46 Grad Celsius steigen können. Während der Trockenzeit fegt feiner Wüstenstaub durch die Straßen und färbt den Himmel in orange und graue Töne.
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