Oblast Blagoewgrad, Verwaltungsprovinz im Südwesten Bulgariens.
Blagoevgrad ist eine Verwaltungsprovinz im Südwesten Bulgariens zwischen Nordmazedonien und Griechenland mit bergigem und hügeligem Gelände. Das Gebiet wird von zahlreichen Tälern, Flüssen und Seen durchzogen, die das Landschaftsbild prägen.
Die Provinz war lange Zeit unter osmanischer Herrschaft, bis sie nach den Balkankriegen 1912-1913 zur Bulgarien kam. Diese Wendung löste eine Neuordnung der lokalen Verwaltung und Gesellschaft aus.
Die Region ist von slawischen, türkischen und Roma-Traditionen geprägt, die sich in lokalen Festen und Handwerksbräuchen zeigen, welche Besucher überall in den Gemeinden erleben können.
Die Region lässt sich am besten zu Fuß oder mit dem Auto erkunden, da Dörfer und Naturräume weit verteilt sind. Die Hauptstadt Blagoevgrad ist gut erreichbar und dient als Ausgangspunkt für Erkundungen in die Umgebung.
Die Gegend beherbergt natürliche Thermalquellen, deren Geschichte bis zu antiken thrakischen Siedlungen zurückreicht, die unter dem Namen Scaptopara bekannt waren. Diese geothermalen Ressourcen waren bereits in der Antike geschätzt.
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