Shishmanovo kale, Mittelalterliche Festung in Samokov, Bulgarien
Shishmanovo Kale ist eine Festungsanlage auf einem Hügel neben der Straße zu den Dörfern Govedartsi und Beli Iskar. Die Anlage umfasst alte Mauern und Überreste eines Klosters, die sich über das umliegende Gelände erstrecken.
Archäologische Ausgrabungen zeigen, dass die Festungs- und Klosteranlage bis in die Römerzeit zurückgeht. Sie wurde später durch ein Feuer im 7. Jahrhundert zerstört und machte diese Zeit des Niedergangs für die Region bedeutsam.
Ein Kreuz auf dem Gipfel des Hügels symbolisiert den bulgarischen Glauben und zeigt die Bedeutung dieses Ortes für die lokale Identität. Der Ort verbindet religiöse Verehrung mit archäologischem Interesse und zieht beide Pilger und Geschichtsinteressierte an.
Der Zugang zur Festung erfolgt über eine markierte Feldstraße von der Hauptstraße aus, mit Parkmöglichkeiten bei einer Laube am Eingang des Komplexes. Das Gelände erfordert bequeme Schuhe und etwas Zeit zum Erkunden der verschiedenen Strukturen.
Das Gelände wurde 1831 als erste archäologische Stätte in der bulgarischen Presse dokumentiert, als der Journalist Konstantin Fotinov sie beschrieb. Diese frühe journalistische Abdeckung machte es zu einem wichtigen Ort in der Geschichte des archäologischen Bewusstseins in Bulgarien.
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