Viruá National Park, Nationalpark in Caracaraí, Brasilien.
Der Viruá Nationalpark ist ein geschütztes Gebiet im Bundesstaat Roraima mit mehr als 240.000 Hektar Sandflächen und Wäldern entlang des Flusses Branco. Das Gelände ist geprägt von einer besonderen Landschaftsform, die als Campinarana bekannt ist und sich deutlich von anderen tropischen Regionen unterscheidet.
Die brasilianische Regierung schuf den Park 1998, um das besondere Ökosystem der Campinarana-Region im Einzugsgebiet des Rio Negro zu schützen. Diese Gründung war wichtig, um diese seltene Landschaftsform vor Beeinträchtigung zu bewahren.
Im Park können Besucher sehen, wie die lokale Natur die Forschung prägt - zahlreiche Wissenschaftler führen hier ihre Arbeit durch und dokumentieren die Tier- und Pflanzenwelt. Die Präsenz dieser Forschungsarbeit macht den Park zu einem lebendigen Ort des Wissenserwerbs.
Der Park ist für Besucher hauptsächlich über geführte Touren mit Führern zugänglich, da die Wege nicht einfach zu navigieren sind und die Vegetation dicht ist. Die beste Zeit zum Besuch ist während der Trockenzeit, wenn die Wege befahrbar sind und die Sicht besser ist.
Der Park beherbergt ein besonderes Flusssystem mit schwarzem Wasser, das sehr arm an Nährstoffen ist und dunkle, klare Gewässer schafft. Während der Regenzeit verändern sich diese Flüsse dramatisch und schaffen saisonale Wasserwelten, die für spezialisierte Fische und Pflanzen wichtig sind.
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