Nationalpark Belovezhskaya Pushcha, UNESCO-Welterbe Naturschutzgebiet in der Region Brest, Weißrussland
Die Belavezhskaya Pushcha ist ein großes Waldschutzgebiet in der Brest-Region, das etwa 150.000 Hektar alten Wald mit hunderte Jahre alten Eichenbäumen bedeckt. Dieses Gebiet beherbergt eine vielfältige Tierwelt und Pflanzenwelt innerhalb seiner geschützten Grenzen.
Der Wald erhielt seinen ersten Schutzstatus 1932 während der Zweiten Polnischen Republik und wurde später durch die polnisch-sowjetische Grenze nach dem Zweiten Weltkrieg geteilt. Diese historische Aufteilung prägt das Naturschutzgebiet bis heute.
Das Verwaltungszentrum in Kamyanyuki beherbergt ein Naturmuseum und ein Umweltbildungszentrum, wo Besucher die lokale Artenvielfalt und Naturschutzmaßnahmen kennenlernen können.
Besucher können das Gebiet auf geplanten Bustouren, mit Fahrradmietungen auf markierten Wegen oder bei geführten Wanderungen vom Haupteingang aus erkunden. Die beste Besuchszeit ist von Mai bis September, wenn die Wege trocken sind und das Wetter stabiler ist.
Das Gebiet züchtet erfolgreich eine Population von etwa 300 europäischen Wisenten, die von nur 12 überlebenden Exemplaren nach ihrem Beinahe-Aussterben 1919 abstammen. Dieses Wiederaufzuchtprogramm gilt als eines der erfolgreichsten Rettungsprojekte für bedrohte Arten in Europa.
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