Stausee Siemianówka, Künstlicher Stausee in der Woiwodschaft Podlachien, Polen.
Das Siemianówka-Reservoir liegt im oberen Narew-Tal und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 33 Quadratkilometern mit einer durchschnittlichen Wassertiefe von dreieinhalb Metern. Die Breite des Gewässers wechselt zwischen weniger als einem Kilometer und mehr als vier Kilometern je nach Abschnitt.
Der Staudamm entstand zwischen 1977 und 1990 durch den Bau eines Erddamms in der Nähe der Ortschaften Łuka und Rybaki. Die Anlage verwandelte einen Teil des Narew-Tals in eine weitläufige Wasserfläche.
Der Stausee unterstützt die lokale Fischerei mit einer jährlichen Produktion von 15 bis 30 Tonnen Fisch und versorgt die umliegenden Gemeinden mit Ressourcen.
Der Zugang zum Gewässer erfolgt über das Dorf Siemianówka, das als Ausgangspunkt für Erkundungen dient. Der östliche Bereich eignet sich gut zum Beobachten von Vögeln und Wildtieren zu allen Jahreszeiten.
Ein Eisenbahndamm durchquert das Wasser und trägt zwei Gleise mit unterschiedlicher Spurweite. Dies macht den Stausee zu einem der wenigen Gewässer in Polen, über den sowohl Normal- als auch Breitspurzüge fahren.
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