Prince Charles Island, Arktische Insel im Foxe-Becken, Nunavut, Kanada.
Die Insel Prince Charles ist eine flache Landmasse im Foxe Basin mit morastigen Tundren, Feldern aus Geröll und zahlreichen Wasserläufen. Das Gelände wird von niedriger Vegetation geprägt, die typisch für arktische Regionen ist.
Das Gebiet wurde erstmals 1932 von Kapitän W.A. Poole während einer Erkundung gesichtet. Die Royal Canadian Air Force führte 1948 eine systematische Vermessung durch und dokumentierte die Insel offiziell.
Die Inuit nutzten diese Insel traditionell als Jagdgebiet für Karibus, wobei die Gegend nie dauerhaft besiedelt wurde. Diese jahreszeitlichen Aktivitäten prägen bis heute das kulturelle Verständnis der Region.
Die Anreise erfordert Flugzeug- oder Bootsverkehr, da die Insel in der abgelegenen Arktis liegt. Besucher sollten mit extremem Klima und schwierigen Bedingungen rechnen und entsprechend ausgerüstet sein.
Die höchste Stelle erreicht nur 73 Meter über dem Meeresspiegel und entstand durch Sedimentablagerungen nach dem Rückzug der Gletscher. Diese flache Gestalt macht die Insel zu einem besonderen Beispiel für Landformationen in der Polarregion.
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