Schefferville, Ort in Québec, Kanada
Schefferville ist eine kleine Stadt im Nordosten Québecs, gegründet in den 1950er Jahren. Sie entstand als Bergbausiedlung um die Eisenerzlagerstätten in der Region zu erschließen und verfügt über einfache Einrichtungen wie Schulen und Geschäfte.
Ein Geologe namens Pater Babel entdeckte in den 1800ern Eisenerzzeichen in der Region. Die Stadt wurde 1955 offiziell gegründet und erlebte einen schnellen Boom durch den Bergbau, bis die Minen Anfang der 1980er Jahre schlossen.
Der Ortsname ehrt Bischof Lionel Scheffer, den ersten Bischof von Labrador. Die Stadt steht auf Land, das lange Zeit von den Innu- und Naskapi-Völkern bewohnt wurde, deren Präsenz hier noch heute spürbar ist.
Besucher sollten ihre Anreise sorgfältig planen, da die Stadt nur mit Zug oder Kleinflugzeug erreichbar ist und es keine Straßenanbindung gibt. Die Versorgung mit Gütern ist begrenzt, daher empfiehlt sich Vorausplanung bei der Verpflegung und Unterkunft.
Schefferville war einst ein Drehkreuz für den Eisenerztransport, der per Bahn zu Häfen verschifft wurde. Heute symbolisiert die Stadt als strategischer Punkt der Labrador-Trough-Region wieder neuen Bergbaubeginn und Hoffnung für die Gemeinde.
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