Gaspésie, Halbinsel in Quebec, Kanada.
Die Gaspé-Halbinsel ist eine Halbinsel in Quebec, Kanada, die sich vom Matapedia-Tal bis in den Sankt-Lorenz-Golf erstreckt. An ihrer Nordküste formen Steilklippen die Küstenlinie, während im Inneren die Chic-Choc-Berge das Relief prägen.
Vor der europäischen Ankunft lebten hier Mi'kmaq-Gemeinschaften, die dem Gebiet seinen Namen gaben. Ab dem 16. Jahrhundert siedelten sich französische Fischer an der Küste an und gründeten kleine Häfen entlang der Bucht.
Der Name leitet sich vom Mi'kmaq-Wort gespe'g ab, was Ende des Landes bedeutet und die ursprüngliche Verbindung dieses Gebietes mit den indigenen Völkern zeigt. In den Küstengemeinden leben noch heute viele französischsprachige Bewohner, deren Alltag vom Fischfang geprägt ist.
Die Route 132 verläuft rund um die gesamte Küste und verbindet alle Ortschaften miteinander. Von dieser Straße aus führen Wege ins Inland, wo Wanderrouten durch die Berge und entlang der Steilküste verlaufen.
Auf der Île Bonaventure nahe dem bekannten Felsen Percé nistet die größte Basstölpel-Kolonie Nordamerikas mit mehr als 200.000 Vögeln. Die Tiere kehren jedes Frühjahr zurück und bedecken während der Brutzeit weite Teile der Insel.
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