Qikiqtaaluk, Verwaltungsregion im östlichen Nunavut, Kanada.
Die Region Qikiqtaaluk erstreckt sich über arktisches Gelände im Osten Nunavuts und umfasst die Baffin-Insel sowie zahlreiche kleinere Inseln im Norden Kanadas. Sie besteht aus mehreren Siedlungen, die über Flugverkehr verbunden sind und von Iqaluit aus verwaltet werden.
Die Region entstand 1993 als Teil der Landeinigung von Nunavut und löste die frühere Bezeichnung Baffin-Region innerhalb der Nordwestterritorien ab. Diese Veränderung markierte den Übergang zu einer neuen administrativen Struktur im kanadischen Norden.
Die Region ist Heimat der Inuit und ihrer Traditionen, die im Alltag sichtbar sind: Menschen nutzen traditionelle Jagdmethoden, arbeiten mit lokalen Materialien und schaffen kunstvolle Objekte, die ihre Verbindung zum Land zeigen.
Besuchern wird empfohlen, mit warmer Kleidung und guter Vorbereitung zu reisen, da das Klima extrem kalt ist und die Bedingungen anspruchsvoll sind. Die beste Zeit für einen Besuch ist der Sommer, wenn das Wetter milder wird und mehr Aktivitäten möglich sind.
Die Region beherbergt den Quttinirpaaq-Nationalpark, der sich bis zum nördlichsten Punkt des kanadischen Territoriums erstreckt und geografisch sehr nahe am Nordpol liegt. Dieser extreme nördliche Standort macht die Region zu einem der am weitesten entfernten bewohnbaren Orte der Welt.
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