Czechoslovakia Pavilion at Expo 1967, Ausstellungspavillon in Montreal, Kanada
Der tschechoslowakische Pavillon war ein eingeschossiger Bau von 51 auf 33 Metern, entworfen von Miroslav Řepa und Vladimír Pýcha nach ihrem Sieg im Wettbewerb von 1965. Die in Brünn gefertigte Stahlkonstruktion wurde über Hamburg nach Kanada verschifft und von Janin Construction Ltd. für 2,5 Millionen kanadische Dollar montiert. Die Säle zeigten die Venus von Dolní Věstonice, Tafeln des Meisters Theodorik, die Krippe von Třebechovice, Glas, Porzellan und Spitze, am Ende den Kinoautomat.
Der Pavillon wurde von Miroslav Řepa und Vladimír Pýcha entworfen, den Gewinnern eines Wettbewerbs von 1965, und von Janin Construction Ltd. aus Stahlteilen montiert, die von Brno über Hamburg verschifft wurden. Er öffnete zur Expo 67, die vom 27. April bis 29. Oktober 1967 in Montreal stattfand. Die Tschechoslowakei lehnte zunächst Angebote aus Montreal und Gander ab; nach dem Absturz einer Iljušin Il-18 der ČSA bei Gander am 5. September 1967 überließ sie den Pavillon der Stadt als Dank für die Hilfe für die Opfer.
Das Pavilion zeigte böhmische Glaskunst und brachte das Kinoautomat mit, ein interaktives Filmsystem, bei dem Zuschauer über die Handlung abstimmten. Diese Kombination aus Kunsthandwerk und neuer Technologie machte es zu einem Ort, wo Tradition auf Innovation traf.
Das Gebäude befindet sich heute in Grand Falls-Windsor und funktioniert als Kunstzentrum der Öffentlichkeit. Besucher sollten wissen, dass die moderne Architektur teilweise noch die Originalelemente der Expo-Zeit bewahrt.
Montreals Bürgermeister Jean Drapeau bot einen symbolischen kanadischen Dollar für den Pavillon, doch die Tschechoslowakei lehnte ab. Die Konstruktion ging stattdessen nach Gander in Neufundland, nachdem Einheimische Opfern des Flugs ČSA 523 geholfen hatten, einer Iljušin Il-18, die am 5. September 1967 nahe der Stadt abstürzte. Heute beherbergt sie ein Theater, eine Bibliothek und eine Galerie.
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