Regitzer Spitz, Berggipfel und Aussichtspunkt in Graubünden, Schweiz.
Regitzer Spitz ist ein 1135 Meter hoher Gipfel und die westlichste Ausläufer des Rätikon-Gebirges in Graubünden. Die Bergform wird von Kalksteinformationen geprägt und weist auf der Ostseite steile Flanken auf.
Der Berg wurde als Militärstützpunkt für die Schweizer Armee genutzt, mit Befestigungen an seinen Hängen zum Schutz des strategischen Rheintals. Diese militärische Präsenz prägte lange Zeit die Nutzung des Gebietes.
Der Berg liegt über Fläsch, einem Weinbauerndorf am Rhein. Die Laufsportgruppe Grischuni-Runners veranstaltet seit 2014 den Regitzer-Challenge: Wanderer, Läufer, Walker und Biker sammeln Aufstiege in der Kategorie «Count», dazu kommt ein Zeitrennen in der Kategorie «Time».
Die Ostseite steigt sanft an, weshalb der Gipfel bei Wanderern und Mountainbikern ein beliebtes Ausflugsziel ist; ein steiler Weg führt direkt nach Fläsch, weitere Wege ermöglichen eine Rundwanderung. Der Wanderweg war vom Herbst 2013 bis Sommer 2014 wegen eines Felssturzes gesperrt und ist seither mit neuer Routenführung wieder gefahrlos begehbar.
Zwei beachtliche Steinschläge ereigneten sich zwischen 2012 und 2013 und führten zu Anpassungen der Wanderwege. Seitdem haben sich diese Veränderungen in der Landschaft zu einem Teil der lokalen Geschichte entwickelt.
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