Festung St. Luzisteig, Bergfestung in Graubünden, Schweiz
Die Festung St. Luzisteig ist eine Wehranlage auf dem Bergpass zwischen dem Schweizer Kanton Graubünden und Liechtenstein. Zu der Anlage gehören Bunker, Munitionslager und Schussstellungen, die durch überdachte Verbindungswege miteinander verbunden sind.
Der Pass wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder befestigt, doch die heutige Anlage wurde hauptsächlich im 19. und 20. Jahrhundert ausgebaut. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Festung als Teil des Nationalen Reduits in die Schweizer Verteidigungslinie integriert.
Der Name des Passes leitet sich vom Heiligen Lucius ab, dem legendären ersten Bischof von Chur, dessen Pilgerweg hier verlief. Noch heute sind entlang der alten Wege Hinweisschilder zu finden, die an diese religiöse Verbindung erinnern.
Der Pass liegt auf einer Höhe von etwa 700 Metern und ist je nach Jahreszeit mit Wind und Kälte verbunden. Festes Schuhwerk und Wetterschutz sind empfehlenswert, da das Gelände uneben ist und das Wetter schnell wechseln kann.
In die Mauern der Festung sind Reste einer mittelalterlichen Grenzmauer der Grafenburg eingebaut, die Jahrhunderte vor den modernen Militärstrukturen entstand. Man kann diese alten Steine noch heute sehen, wenn man die Anlage zu Fuss erkundet.
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