Castor, Berggipfel zwischen Wallis, Schweiz und Aostatal, Italien.
Der Castor ist ein 4223 Meter hoher Gipfel im Penninischen Alpengebiet an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien, mit steilen Granitflanken und Dauergletschern. Die Route verläuft teils über Schnee und Eis und erfordert Erfahrung sowie angemessene Ausrüstung.
Der erste bekannte Aufstieg erfolgte 1861 durch F.W. Jacomb und William Mathews mit dem Bergführer Michel Croz. Seither hat sich die Route zu einer anerkannten Kletterroute in der Region entwickelt.
Der Berg ist nach den Zwillingen aus der römischen Mythologie benannt und bildet zusammen mit dem benachbarten Pollux ein Paar, das die legendären Dioskuren darstellt. Besucher bemerken diese mythologische Verbindung oft erst, wenn sie die beiden Gipfel nebeneinander sehen.
Alpinisten starten von Klein Matterhorn auf der Schweizer Seite oder nähern sich über die Capanna Quintino Sella Hütte von der italienischen Seite. Schnee-, Eis- und Felskletterausrüstung ist notwendig, und gutes Wetter ist entscheidend.
Die Umgebung beherbergt die Felikjoch in 4068 Metern und die Zwillingsjoch in 3845 Metern, zwei alpine Übergänge die eine technisch anspruchsvolle Durchquerung ermöglichen. Erfahrene Bergsteiger schätzen diese Hochgebirgspässe wegen ihrer direkten Exposition.
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