Bundeshaus, Parlamentsgebäude im Gelben Quartier, Bern, Schweiz
Der Bundespalast erstreckt sich über mehr als 300 Meter mit einem zentralen Parlamentsgebäude, das von Ost- und Westflügeln flankiert wird und zeigt Renaissance-Revival- und Beaux-Arts-Architektur. Die Struktur wird durch aufwendige Fassaden definiert, die von maßstabsgetreuen Proportionen und dekorativen Details geprägt sind.
Der Bau begann mit dem Westflügel im Jahr 1852, gefolgt vom Ostflügel im Jahr 1884 und endete mit dem zentralen Parlamentsgebäude im Jahr 1902. Diese schrittweise Erweiterung spiegelt das Wachstum und die Entwicklung des Schweizer Staates in diesem Jahrhundert wider.
Das Gebäude trägt Steine aus verschiedenen Schweizer Regionen und zeigt dekorative Elemente, die die verfassungsmäßigen Grundlagen und die Vielfalt der 26 Kantone der Schweiz verkörpern. Diese Materialien und Verzierungen erzählen von der föderativen Struktur des Landes und seiner vielen einzelnen Regionen.
Besucher können das Gebäude von außen bewundern und die beeindruckende Architektur von verschiedenen Winkeln in der Umgebung der Bundesstadt erkunden. Geführte Touren zeigen das Innere, bieten aber begrenzte Verfügbarkeit und erfordern Planung im Voraus.
Die zentrale Kuppel erhebt sich 64 Meter über die Versammlungshalle und wurde mit grünlich-grauem Berner Sandstein konstruiert, der die umliegenden Gebäude der Altstadt ergänzt. Dieser Stein wird vor Ort abgebaut und gibt dem gesamten Stadtbild eine zusammenhängende Farbpalette.
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