Die drei Eidgenossen, Marmorskulptur am Bundeshaus, Bern, Schweiz.
Die Eidgenossenschaft ist eine Skulptur aus weissem Botticino-Marmor, die drei aufrecht stehende menschliche Figuren zeigt, die nebeneinander positioniert sind. Diese Werk steht vor dem Bundespalast und wird zum zentralen visuellen Element des Platzes vor dem Gebäude.
Der Künstler James Vibert schuf diese Skulptur 1914, als die Schweiz ihre nationale Identität durch öffentliche Kunstwerke stärken wollte. Die Entstehungszeit fiel in eine Phase, in der solche symbolischen Darstellungen an politischen Gebäuden an Bedeutung gewannen.
Die drei Figuren verkörpern die Verbundenheit zwischen verschiedenen Landesteilen und zeigen, wie Schweizer ihre nationale Einheit verstehen. Man kann diese Botschaft unmittelbar beim Betrachten der zusammenstehenden Gestalten erfassen.
Die Skulptur befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang des Bundespalasts und ist zu Fuss leicht erreichbar. Der Platz rund um die Figuren bietet genügend Raum zum Umherwandern und Betrachten aus verschiedenen Blickwinkeln.
Vibert hatte unter Auguste Rodin gelernt, und man kann seine künstlerische Handschrift in den feinen Details und der naturalistischen Formgebung der Figuren erkennen. Diese Verbindung zu Rodin macht die Arbeit für Kunsthistoriker besonders interessant.
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