Kantonalbankgebäude Bern, Bankgebäude im Roten Quartier, Bern, Schweiz.
Das Kantonalbankgebäude in Bern ist ein Bankhaus mit einer symmetrischen Steinfassade, die auf beiden Seiten von lebensgroßen Statuen historischer Persönlichkeiten im Dachgeschoss gekrönt wird. Das Gebäude befindet sich am Bundesplatz und zeigt klassische architektonische Merkmale mit sorgfältig gestalteten Details.
Das Gebäude wurde 1867 als Haus der Museumgesellschaft vom Architekten Johann Caspar Wolff erbaut und diente ursprünglich kulturellen und Versammlungszwecken. Zwischen 1903 und 1906 wurde es grundlegend umgebaut und zur Hauptstelle der Berner Kantonalbank transformiert.
Das Gebäude war lange Zeit ein Ort für gesellschaftliches Leben: Im Erdgeschoss trafen sich Menschen zum Lesen und Austausch, während im ersten Stock Konzerte, Vorträge und Bälle stattfanden. Diese Nutzung prägte das Haus bis Anfang des 20. Jahrhunderts als wichtigen kulturellen Treffpunkt der Stadt.
Der Zugang zum Gebäude ist auf dem Bundesplatz leicht zu finden, das Haupttor bietet einen klaren Eingang zum Gelände. Besucher sollten ihre Schritte verlangsamen, um die Fassadendetails und die Statuen im Detail zu beobachten.
Die Statuen auf dem Dach sind nicht die Originalwerke, sondern exakte Kopien, die 1924 angebracht wurden, um die verfallenden Originale zu ersetzen. Diese unsichtbare Restaurierung zeigt, wie sorgfältig das Gebäude im Laufe der Zeit gepflegt wurde.
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