Stein am Rhein, Mittelalterliche Stadt am Rhein, Schweiz
Stein am Rhein ist eine mittelalterliche Stadt am Ufer des Rheins in der Schweiz, wo Steingebäude mit bemalten Fassaden die Straßen säumen. Fachwerkbauten und enge Gassen bilden ein kohärent Ensemble aus architektonischen Stilen verschiedener Epochen.
Der Kaiser Heinrich II. veränderte diese Fischersiedlung, indem er die Abtei St. Georg im Jahr 1007 hierher verlegte. Die Gründung machte den Ort zu einem wohlhabenden Handelszentrum aufgrund seiner strategischen Lage an Flussrouten.
Der Rathausplatz zeigt zahlreiche verzierte Hausfassaden mit historischen Szenen, religiösen Motiven und traditionellen Schweizer Kunstwerken in detaillierten Fresken. Die Bewohner pflegen diese Malereien als lebendig Zeugnis ihrer lokalen Identität.
Die Stadt ist leicht zu Fuß erreichbar und bietet Restaurants, Unterkünfte und Geschäfte in unmittelbarer Nähe beieinander. Regelmäßige Zugverbindungen verbinden den Ort mit größeren Städten wie Schaffhausen und Winterthur.
Im Februar 1945 bombardierte die Luftwaffe der USA diese neutrale Schweizer Stadt, was das einzige direkte Kriegserlebnis für die Bewohner bedeutete. Dieses seltene Ereignis hinterließ Narben in der Gemeinschaft und der lokalen Erinnerung.
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