Kanton Schaffhausen, Nördlicher Kanton in der Schweiz
Der Kanton Schaffhausen ist eine Verwaltungseinheit im Norden der Schweiz, die sich in drei voneinander getrennte Teile gliedert und teilweise von deutschem Gebiet umschlossen wird. Das Rheinufer zieht sich durch weite Abschnitte der Region, während Weinberge, Wälder und Felder die sanft gewellte Landschaft prägen.
Die Region löste sich im frühen 15. Jahrhundert vom habsburgischen Herrschaftsbereich und schloss sich 1501 als selbständiges Mitglied der Eidgenossenschaft an. Diese Anbindung brachte über Jahrhunderte hinweg wirtschaftliche und politische Stabilität in ein Gebiet, das lange zwischen verschiedenen Mächten umstritten war.
In vielen Dörfern prägen schlichte Kirchtürme und Fachwerkhäuser das Ortsbild, während lokale Gasthäuser Gerichte mit Einflüssen aus dem nahen Baden anbieten. Regionale Feste folgen oft dem Kalender der Winzer und Bauern, die ihre Produkte auf kleinen Wochenmärkten verkaufen.
Regionale Bahnlinien und Busse verbinden die Ortschaften untereinander sowie mit Zürich und den grenznahen deutschen Städten, sodass man sich ohne eigenes Auto gut fortbewegen kann. Viele Wanderwege führen durch Rebhänge und Wälder, wobei festes Schuhwerk bei feuchtem Wetter hilfreich ist.
Das deutsche Dorf Büsingen liegt als Enklave vollständig innerhalb des Kantons und nutzt den Schweizer Franken als Währung, obwohl es rechtlich zu Deutschland gehört. An manchen Stellen kann man die Grenze zu Fuß mehrmals innerhalb weniger Minuten überqueren, ohne es sofort zu bemerken.
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