Luganersee, Gletschersee in den Regionen Tessin und Lombardei, Schweiz und Italien
Der Luganersee liegt zwischen dem Kanton Tessin und der Lombardei und erstreckt sich über die Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Das Wasser füllt ein Becken, das von steilen Hängen umgeben ist, und bildet mehrere verzweigte Arme, die tief in die Täler eindringen.
Gregor von Tours erwähnte das Gewässer im Jahr 590 und nannte es nach den Kirschbäumen der Umgebung. Die Grenzziehung zwischen der Schweiz und Italien verlief später mitten durch das Wasser und teilte die umliegenden Gemeinden in zwei Länder auf.
Der Name Ceresio taucht noch heute auf Schildern und in Gesprächen auf und erinnert an die Kirschbäume, die früher an den Ufern wuchsen. Besucher sehen Villen und Gärten, die sich entlang des Wassers ziehen und wo sich Schweizer Präzision mit italienischer Lebensart verbindet.
Fähren verbinden die Ortschaften an beiden Ufern und fahren auch zu Siedlungen, die keine Straßenanbindung haben. Wanderwege führen vom Ufer zu den Bergen, wo man verschiedene Ausblicke auf das Wasser und die umliegenden Gipfel hat.
Der Monte San Giorgio am Ufer birgt Fossilien aus der Trias, die vor etwa 220 Millionen Jahren entstanden sind. Diese Ablagerungen zeigen Meeresbewohner, die damals in einem warmen Ozean lebten, lange bevor die Alpen sich bildeten.
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