Silsersee, Alpensee im Oberengadiner Tal, Schweiz.
Der Silsersee ist ein Hochgebirgssee im Oberengadin im Schweizer Kanton Graubünden, der auf etwa 1.800 Meter Höhe liegt. Das Wasser ist durch Gletscherquellen gespeist, tief und kalt, und die Ufer wechseln zwischen flachen Wiesenabschnitten und felsigen Hängen.
Ein gewaltiger vorgeschichtlicher Bergsturz schüttete Geröll ins Tal und staute das Wasser auf, wodurch der See entstand. Dieses natürliche Ereignis hat die Form des gesamten Oberengadins bis heute geprägt.
Der See liegt zwischen dem Dorf Sils Maria und dem Maloja-Pass, einer Gegend, die seit dem 19. Jahrhundert Maler, Schriftsteller und Musiker angezogen hat. Heute kommen viele Besucher, um einfach am Ufer entlangzugehen und das Licht zu beobachten, das sich je nach Tages- und Jahreszeit stark verändert.
Markierte Wanderwege führen rund um das Ufer und verbinden das Dorf Sils Maria mit der Maloja-Seite, sodass man den See von verschiedenen Seiten erkunden kann. Das Wetter im Hochgebirge kann sich schnell ändern, daher empfiehlt sich wetterfeste Kleidung, auch im Sommer.
Die Halbinsel Chasté, die in den See hineinragt, ist fast vollständig von Wald bedeckt und bietet eine der wenigen Stellen, von denen aus man das Wasser von drei Seiten gleichzeitig sehen kann. Sie ist zu Fuß erreichbar und von vielen Besuchern weniger beachtet als die Hauptwege am Ufer.
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