Klimsenhorn, Berggipfel in Nidwalden, Schweiz
Der Klimsenhorn ist ein Berggipfel in der Schweiz, der sich auf 1907 Meter erhebt und sich in der Nähe des Pilatus-Massivs befindet. Die Umgebung besteht aus felsigen Hängen und grünen Almen mit weiten Ausblicken auf die benachbarten Bergketten der Alpen.
Der Gipfel wurde in den 1860er Jahren mit einem Hotelkomplex und einer neugotischen Kapelle auf 1864 Metern Hoehe erschlossen. Das Hotel verschwand 1967, aber die Kapelle blieb erhalten und prägt seitdem das Bild des Berges.
Die Kapelle auf dem Berg ist dem Christus-Fest auf dem Berg Tabor geweiht und zeigt, wie Bergsteiger in dieser Gegend lange schon den Gipfel als heiligen Ort verstanden. Besucher finden dort ein Zeichen dafür, wie die Alpen für die Menschen hier Natur und Glaube verbinden.
Der Zugang zum Gipfel erfolgt über markierte Wanderwege, die mit benachbarten Bergspitzen verbunden sind und teilweise steil sind. Gutes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung sind wichtig, da sich die Bedingungen in hoeheren Lagen schnell aendern.
Die neugotische Kapelle auf dem Gipfel wurde durch ein Erdbeben beschaedigt und instand gehalten, waehrend der urspruengliche Hotelkomplex ringsum verschwand. Sie steht heute als seltenes Beispiel dafuer, wie eine Kapelle ein abgerissenes Hotel ueberlebt hat und einen einsamen Ort bewahrt.
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