Vevey, Gemeinde am Genfersee, Schweiz
Vevey ist eine Stadt am Nordufer des Genfersees im Kanton Waadt, eingebettet zwischen Wasser und terrassierten Weinbergen, die sich bis zu den Alpenhängen erheben. Die Uferpromenade erstreckt sich parallel zur Altstadt mit ihren engen Gassen und dem großen Marktplatz, der von mehrstöckigen Gebäuden aus verschiedenen Epochen umgeben ist.
Eine römische Siedlung namens Vibiscum entstand an der Handelsroute entlang des Sees und entwickelte sich im Mittelalter zu einem Haltepunkt für Pilger auf der Via Francigena. Im 19. Jahrhundert wuchs der Ort durch die Ankunft von Nahrungsmittelindustrien, darunter Nestlé, das hier seine Zentrale errichtete.
Das Winzerfest, bekannt als Fête des Vignerons, verwandelt den zentralen Platz alle zwanzig Jahre in eine Bühne für regionale Traditionen und Handwerk. Die Aufführung zeigt durch Kostüme und Musik die Verbindung zwischen den Menschen und den Weinbergen, die sich über die Hänge erstrecken.
Regelmäßige Züge verbinden den Hauptbahnhof mit Genf und Lausanne, und der Weg zur Uferpromenade führt durch die Altstadt oder entlang der Hauptstraße. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen zu Fuß erreichbar, und Spaziergänge entlang des Sees bieten freie Sicht auf die Berge gegenüber.
Das Alimentarium, untergebracht im früheren Hauptsitz von Nestlé, zeigt Ausstellungen über Ernährung und Lebensmittel mit einer übergroßen Gabel, die aus dem Wasser ragt. Der Skulptur fehlt ein Zinken, was sie zu einem Gesprächsthema unter Besuchern macht, die entlang des Ufers gehen.
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