Einsiedeln, Benediktiner Wallfahrtsstadt im Kanton Schwyz, Schweiz
Einsiedeln ist eine Gemeinde in der Zentralschweiz, die sich über landwirtschaftliche Flächen und Wälder erstreckt und von der bekannten Benediktinerabtei geprägt wird. Das Kloster mit seiner barocken Architektur steht im Zentrum des Ortes und bildet das Herzstück, um das sich das tägliche Leben entwickelt.
Ein Einsiedler namens Meinrad gründete hier im 10. Jahrhundert eine religiöse Gemeinschaft, die sich in der Folge zur mächtigen Benediktinerabtei entwickelte. Das Kloster wurde zum wichtigsten Pilgerort in der Schweiz und prägte die Region über Jahrhunderte.
Das Schwarzen Madonna-Standbild in der Klosterkapelle zieht bis heute gläubige Pilger an, die an regelmäßigen Gottesdiensten und jährlichen Festen teilnehmen. Besucher können in der Kirche die stille Andacht oder gemeinsame Gebete erleben, die den Ort lebendig machen.
Der Ort ist mit regelmäßigen Zügen von Zürich aus gut erreichbar und liegt in einer Höhe von etwa 880 Metern in einer ländlichen Umgebung. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da das Gelände uneben ist und es in der Nähe auch Wanderwege gibt.
Der Ort beherbergt eine der ältesten noch aktiven Pferdegestüte Europas, die seit Jahrhunderten eine besondere Pferderasse züchtet. Die Einsiedler Pferde sind an ihre bergige Heimat perfekt angepasst und prägen immer noch das Landschaftsbild.
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