Zürichberg, Berggipfel in Zürich, Schweiz
Der Zürichberg ist ein bewaldeter Hügel von 676 m Höhe östlich der Zürcher Innenstadt, zwischen den Tälern von Limmat und Glatt; sein höchster Punkt, die Escherhöhe, liegt rund 270 m über dem Zürichsee. Er bildet das nordwestliche Ende der Hügelkette Pfannenstiel und verteilt sich auf die Quartiere Fluntern, Hottingen und Oberstrass. Villen prägen die Westflanke, Wald den flacheren Rücken und die weiter ins Tal reichende Ostseite.
Der Name Zürychberg ist erstmals 1188 urkundlich erwähnt. Bis zur Reformation stand hinter dem heutigen Zoo das Augustinerkloster St. Martin, und eine Letzi-Mauer verlief den Hang hinunter bis zum Krattenturm, einem im 14. Jahrhundert erbauten und 1444 zerstörten Wehrturm. Ab 1873 legte der Verschönerungsverein Zürich das Schlachtendenkmal, Wege und Bänke an.
Der Name Zürychberg erscheint bereits 1188 in einer Urkunde. Am Westhang war der Weinbau lange die wichtigste Einnahmequelle der Bewohner von Fluntern und Oberstrass, die Rebberge reichten bis gegen 600 Meter Höhe. Ein kleiner Rebberg aus Souvignier gris, 2023 über 630 m hoch angelegt, erinnert an diese Tradition.
Von der Stadt aus ist der Berg mit der Straßenbahn oder Zahnradbahnen leicht erreichbar. Wer zu Fuß hinaufwandern möchte, findet mehrere Wege, die durch Waldflächen führen.
Der Zürichbergtunnel unterquert tatsächlich den benachbarten Adlisberg, nicht den Zürichberg selbst. Durch die unteren Hänge am Westhang dieses Bergs führt der 2014 eröffnete Weinbergtunnel, der in einer grossen Schlaufe durch den Hang verläuft.
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