Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch, Welterbestätte in den Kantonen Bern und Wallis, Schweiz.
Dieses Schutzgebiet umfasst 823 Quadratkilometer hochgelegenes Alpengelände und beherbergt den längsten Gletscher der Alpen, den Aletschgletscher, der sich über 23 Kilometer durch spektakuläre Berglandschaften erstreckt und Gipfel über 4.000 Meter wie das Finsteraarhorn, die Jungfrau und den Eiger einschließt.
2001 als UNESCO-Welterbestätte ausgewiesen, wurde diese Region die erste Naturerbestätte in den Alpen, die diese Anerkennung erhielt, mit ihren Gletscherformationen und Berglandschaften, die über Jahrtausende durch Gletschererosion und klimatische Bedingungen geformt wurden.
Die örtlichen Alpengemeinden pflegen jahrhundertealte Traditionen der Berglandwirtschaft und Milchproduktion, während die Region als wichtiges Zentrum für das Bergsteigerbe, wissenschaftliche Forschung und Umweltbildung dient und das schweizerische Engagement für den Erhalt natürlicher Landschaften widerspiegelt.
Besucher können das Gebiet über die Jungfraubahn erreichen, die das Jungfraujoch auf 3.454 Metern Höhe erreicht, bekannt als das 'Top of Europe,' mit verfügbaren Führungen für geologische und glaziologische Bildung, wobei die Wetterbedingungen vor Reiseantritt überprüft werden sollten aufgrund schneller Klimawechsel im Gebirge.
Die Region enthält das größte vergletscherte Gebiet Westeurasiens und dient als natürliches Labor für Klimawandelforschung, wobei ihre Gletscher entscheidende Daten über Umweltveränderungen liefern und etwa 1.800 Pflanzenarten und 1.500 Tierarten unterstützen, die an extreme Hochgebirgsbedingungen angepasst sind.
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