Piz Grisch, Berggipfel in Graubünden, Schweiz
Piz Grisch ist ein Berggipfel in den Oberhalbstein-Alpen mit einer Höhe von etwa 3.100 Metern. An seiner Nordseite liegt der Glatscher da Sut Fuina, ein Gletscher, der das Hochgebirgsland prägt.
Der Berg wurde wegen seiner mineralogischen Besonderheiten im 20. Jahrhundert von Geologen erforscht. Die Entdeckung von Pizgrischit in seinen Quarzadern machte ihn für die Wissenschaft bedeutsam.
Der Name Piz Grisch bedeutet auf Rätoromanisch «graue Spitze», der Sprache des darunterliegenden Ferreratals. Der Berg ist Namensgeber der Piz Grisch-Gruppe, einer Untergruppe der Oberhalbsteiner Alpen. Ältere Karten nennen ihn Piz Fianell, die Dufourkarte bezeichnete ihn als Piz Starlera.
Verschiedene Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden führen auf den Gipfel, wobei der Zugang von Innerferrera aus möglich ist. Die beste Zeit zum Wandern ist während der Sommermonate, wenn die Bedingungen am sichersten sind.
Der Berg hiess lange Piz Fianell, und die Dufourkarte bezeichnet ihn als Piz Starlera. An seinen Hängen wurde einst Eisen abgebaut, und Hirten hatten den Gipfel bereits vor Christian Hösslis Besteigung im Jahr 1861 erreicht, die anlässlich einer Adlerjagd erfolgte.
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