Furka-Basistunnel, Eisenbahntunnel in der Schweiz
Der Furka-Basistunnel ist ein Eisenbahntunnel, der sich durch die Schweizer Alpen erstreckt und Oberwald in Wallis mit Realp in Uri verbindet. Mit einer Länge von über 15 Kilometern führt er geradeaus durch Berggestein und ermöglicht Zügen, das ganze Jahr über zu fahren, unabhängig von Schnee oder Wetterbedingungen.
Der Tunnel wurde zwischen den frühen 1970er Jahren und 1982 gebaut, um die gefährliche und oft schneeverwegte Bergstraße zu ersetzen. Diese neue Route ermöglichte zuverlässigen Eisenbahnverkehr während der schwierigen Wintermonate und markierte einen wichtigen Meilenstein in der Schweizer Verkehrsgeschichte.
Der Tunnel verbindet zwei historisch getrennte Regionen miteinander und ermöglicht Menschen ganzjährig, die Berge zu durchqueren. Seine Existenz hat die Art verändert, wie Einheimische und Besucher diese Gegend erleben und nutzen.
Der Tunnel ist Teil der Bahnstrecke und kann von Besuchern am besten von Zügen aus erlebt werden, die regelmäßig diese Route durchfahren. Die Fahrt durch den Tunnel dauert mehrere Minuten und bietet eine unerwartete Erfahrung unter Tausenden von Tonnen Gestein.
Der Bedretto-Tunnel wurde während des Baus als Hilfstunnel verwendet, um Gestein abzutransportieren und Materialien zu liefern, später aber für die Belüftung umgebaut. Dieses versteckte Tunnelsystem spielte eine entscheidende Rolle beim Bau und unterstützt heute die Sicherheit durch Lüftung.
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