Pizzo Rotondo, Alpengipfel in Wallis und Tessin, Schweiz.
Pizzo Rotondo ist ein 3.192 Meter hoher Berg in den Lepontinischen Alpen, der zwischen dem Nufenental und dem Lukmanierpass liegt. Der Gipfel prägt die Grenze zwischen den Kantonen Wallis und Tessin und bildet einen markanten Punkt in dieser Bergkette.
Der Gipfel wurde erstmals am 5. August 1869 von Viktor Haller mit den Führern Joseph Maria Trösch und Angelo Boffa erklommen. Diese frühe Besteigung dokumentiert die Erschließung der höheren Gipfel dieser Bergregion im 19. Jahrhundert.
Der Berg gehört zur Gotthard-Gruppe und markiert den Treffpunkt dreier großer europäischer Flussbecken: Rhein, Rhone und Po.
Das Gerengletscher an der Nordseite und der kleinere Ghiacciaio del Pizzo Rotondo an der Südseite sind Teil der Route zum Gipfel. Wanderer sollten mit alpine Bedingungen und wechselhaftem Wetter rechnen und sich entsprechend vorbereiten.
Die Granitkomposition des Berges bietet hervorragende Kletterbedingungen mit mehreren Routen zum Gipfel. Das Gestein ermöglicht gute Handgriffe und solide Sicherungsmöglichkeiten für erfahrene Alpinisten.
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