Lötschental, Alpental im Wallis, Schweiz
Das Lötschental ist ein Alpental in Wallis, das sich über etwa 27 km erstreckt und verschiedene Dörfer verbindet. Es reicht vom Gletscher in der Höhe bis hinunter zu flacheren Bereichen und bietet eine Landschaft aus Wiesen, Wäldern und Gebirgsgipfeln.
Das Tal war lange Zeit isoliert, bis die Lötschbergbahn zwischen 1907 und 1913 gebaut wurde und es mit dem internationalen Eisenbahnnetz verband. Diese Eisenbahnverbindung markierte einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte des Tals.
Die Dörfer Wiler, Kippel, Ferden und Blatten bewahren bis heute Bräuche, die im Tal tief verwurzelt sind und das Leben der Bewohner prägen. Beim Winterkarneval sieht man noch immer die hölzernen Masken der Tschäggättä, die eine jahrhundertealte Tradition darstellen.
Im Winter bietet das Gebiet Skipisten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und modernen Seilbahnen, um von Wiler zur Lauchernalp zu gelangen. Im Sommer kannst du wandern und die Berglandschaft erkunden, wobei Fußwege durch Wälder und über Wiesen führen.
Der Lonza-Fluss durchfließt die gesamte Tallandschaft und entspringt dem Langgletscher im oberen Bereich. Seine Präsenz ist überall spürbar und trägt zum Charakter der Gegend bei.
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