Schloss Klingnau, Mittelalterliche Burg in Klingnau, Schweiz.
Schloss Klingnau ist eine Burganlage auf erhöhtem Gelände, deren Außenmauern nach 1331 ergänzt wurden. Der heutige Bau wurde 1582 mit Ausnahme des ursprünglichen Wohnturms völlig neu errichtet. Er besteht aus mehreren Teilen, die in aufeinanderfolgenden Bauphasen entstanden.
Ulrich II. von Klingen und seine Frau Ita von Tegerfelden gründeten Klingnau am 26. Dezember 1239 und liessen dort einen Wohnturm errichten. Ihr Sohn Walther, Minnesänger, verkaufte Burg und Stadt 1269 an den Bischof von Konstanz. 1582 war das Schloss bis auf den Wohnturm so baufällig, dass es völlig neu errichtet wurde.
Der Name des Schlosses geht auf die Familie von Klingen zurück, die am 26. Dezember 1239 den Ort Klingnau gründete; ihr Sohn Walther von Klingen war Minnesänger. Heute sind im Schloss die Ludothek und der Jugendtreff «Alfa» untergebracht, und das Zivilstandsamt Leuggern nutzt es als Traulokal. Der Rittersaal wurde in historischem Stil renoviert und kann für festliche Anlässe gemietet werden.
Das Schloss steht an der Dorfstrasse 1 in Klingnau. Darin sind die Ludothek und der Jugendtreff «Alfa» untergebracht, und das Zivilstandsamt Leuggern nutzt es als Traulokal. Der in historischem Stil renovierte Rittersaal kann für festliche Anlässe gemietet werden. Zugang und Öffnungszeiten sollten vorab geklärt werden.
1817 wurde das Schloss versteigert, nachdem es 1804 an den neuen Kanton Aargau gefallen war; danach diente es verschiedenen Gewerben. Erst im 20. Jahrhundert übernahm es eine Stiftung. Heute sind darin die Ludothek Klingnau und der Jugendtreff «Alfa» untergebracht, und das Zivilstandsamt Leuggern nutzt es als Traulokal.
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