Klingnauer Stausee, Stausee in der Schweiz
Der Klingnauer Stausee ist ein Stausee im Kanton Aargau in der Schweiz, der durch einen Damm am Fluss Aare entstanden ist. Er besteht aus offenem Wasser, Schilfflächen, Feuchtwiesen sowie Weiden- und Eschenwäldern entlang der Ufer.
In den 1930er Jahren wurde ein Damm am Fluss Aare gebaut, um Wasserkraft zu erzeugen und den Wasserfluss zu regulieren, wodurch der heutige Stausee entstand. Im Jahr 1990 wurde das Gebiet als Ramsar-Feuchtgebiet international anerkannt und unter Schutz gestellt.
Der Name Klingnauer Stausee bezieht sich auf das nahe gelegene Städtchen Klingnau. Das Gebiet ist bei Vogelbeobachtern sehr beliebt, die entlang der Uferpfade mit Ferngläsern nach Wat- und Wasservögeln Ausschau halten.
Das Gebiet liegt in der Nähe der Ortschaften Döttingen und Klingnau und ist gut zu Fuss oder mit dem Fahrrad erreichbar. Entlang des Ufers führen Wege, die sich gut für einen ruhigen Rundgang zu jeder Jahreszeit eignen.
Die Wasserstände im Stausee schwanken regelmässig und legen dabei Schlammflächen und flache Zonen frei, die Watvögel auf dem Durchzug anziehen. Diese natürlichen Veränderungen entstehen nicht durch Gezeiten, sondern durch den Betrieb des Staudamms.
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