Kanton Aargau, Verwaltungskanton in der Nordschweiz
Aargau ist ein Kanton im Norden der Schweiz, der sich zwischen den Alpen und dem Jura erstreckt und von bewaldeten Hügeln und Flusstälern durchzogen wird. Die Landschaft folgt dem Lauf der Aare, die durch Täler fließt und fruchtbare Ebenen bildet, auf denen Obstbäume und Getreidefelder wachsen.
Die Habsburger herrschten hier bis 1415, als Bern das Gebiet eroberte und die Region für drei Jahrhunderte unter seiner Kontrolle blieb. Napoleon ordnete 1803 die Bildung eines eigenständigen Kantons an, der seitdem zur Schweizerischen Eidgenossenschaft gehört.
Der Name leitet sich vom mittelalterlichen Haus Habsburg ab, das auf einer Burg über dem Fluss Aare errichtet wurde und später die Region prägte. Besucher bemerken heute den Dialekt der Einwohner, der typisch für das Schweizer Mittelland ist und sich von anderen deutschsprachigen Kantonen unterscheidet.
Die meisten Orte erreicht man leicht mit Regionalzügen, die durch die Täler fahren und kleinere Städte miteinander verbinden. Wanderwege führen über die bewaldeten Hügel und bieten Ausblicke auf die Flusslandschaft und umliegende Siedlungen.
Hier stehen mehrere Kernkraftwerke nahe beieinander, was eine außergewöhnliche Konzentration von Atomenergie-Anlagen auf kleinem Raum darstellt. Das Paul Scherrer Institut betreibt Forschungsanlagen, die Teilchenbeschleuniger nutzen, um Materialien auf atomarer Ebene zu untersuchen.
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