Eisenbahnviadukt Koblenz–Waldshut, Eisenbahnbrücke an der deutsch-schweizerischen Grenze, zwischen Waldshut-Tiengen und Koblenz.
Das Eisenbahnviadukt Koblenz-Waldshut ist eine Stahlgitterbrücke, die den Rhein zwischen Deutschland und der Schweiz überquert. Die Konstruktion verbindet die deutsche Stadt Waldshut-Tiengen mit dem Schweizer Ort Koblenz durch ein System massiver Metallträger und Pfeiler.
Das Viadukt wurde 1859 fertiggestellt und war die erste Eisenbahnverbindung zwischen Deutschland und der Schweiz. Die Brücke entstand als Teil einer grösseren Bahnstrecke, die beide Länder näher zusammenbrachte und den Handel erleichterte.
Die Konstruktion zeigt die Handwerkskunst des 19. Jahrhunderts und wie Ingenieure damals mit dem Fluss und den Grenzen umgingen. Besucher können heute noch die sorgfältige Metallarbeit und die massiven Pfeiler sehen, die von beiden Seiten aus sichtbar sind.
Der Zugang zur Brücke ist für Fussgänger nicht möglich, da sie nur für Züge reserviert ist. Beste Aussichtspunkte finden sich von den Ufern des Rheins aus, besonders von der deutschen und Schweizer Seite.
Die Konstruktion wurde mit einer grosszügigen Planung entworfen, um später noch ein zweites Gleis aufzunehmen, obwohl dies nie gebaut wurde. Dieses vorausschauende Denken zeigt, wie Ingenieure damals bereits mit langfristigen Verkehrswachstum rechneten.
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