Kapuzinerkloster Waldshut, Kloster in Deutschland
Das Kapuzinerkloster Waldshut ist ein Klostergebaude aus dem 17. Jahrhundert in der Stadt Waldshut-Tiengen am Rhein. Die Anlage besteht aus einer schlichten Kirche, Wohnraeumen fuer die Moench und mehreren Wirtschaftsgbauden, mit einem umschlossenen Hof und Gaerten, die nach den Regeln des Kapuzinerordens gestaltet wurden.
Das Kloster wurde 1654 gegruendet, nachdem Krieg und Zerstoerungen die Stadt gezeichnet hatten, und bis 1659 vollendet. Im fruehen 19. Jahrhundert wurde es waehrend der Saekularisation geschlossen und spater als Gasthof, Fabrik und schliesslich als Krankenhaus genutzt.
Das Kapuzinerkloster war über Jahrhunderte ein Ort, an dem die Gemeinschaft Halt und geistliche Führung suchte. Die Mönche waren Teil des alltäglichen Lebens in Waldshut und halfen den Menschen in schwierigen Zeiten, weshalb das Gebäude bis heute als Symbol für Glaube und Unterstützung wahrgenommen wird.
Die Anlage liegt direkt in Waldshut-Tiengen und ist leicht zugaenglich vom Stadtzentrum erreichbar. Heute ist ein Teil des ehemals Klosters als Kapelle in einer medizinischen Einrichtung nutzbar, waehrend andere Bereiche eingerichtet oder privat genutz sind.
Ein Teil der urspruenglichen Klosterkirche funktioniert heute noch als Kapelle innerhalb einer medizinischen Einrichtung, wodurch das Gebaude seine Funktion als Ort fuer Besinnung und Glaube bewahrt hat. Dieses ungewoehnliche Weiterleben zeigt, wie ein historisches Bauwerk in der Neuzeit aktuell bleibt.
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