Seedamm von Rapperswil, Künstlicher Damm am Zürichsee, Schweiz.
Der Seedamm ist eine künstliche Dammanlage mit zwei Brückenabschnitten, die Rapperswil mit Hurden über den schmalsten Punkt des Zürichsees verbindet. Das etwa einen Kilometer lange Bauwerk trägt Straßenverkehr und Gleisanlagen gleichzeitig.
An dieser Stelle stand bereits im Jahr 1360 eine erste hölzerne Brücke, die Teil des Jakobswegs war. Im Jahr 1878 ersetzte man diese durch die heutige Steinanlage.
Der Name "Seedamm" kommt vom Wort "Damm", was auf die künstlich aufgeschüttete Struktur verweist. Heute ist sie vor allem ein funktionales Bauwerk, das man durchquert, ohne bewusst an ihre Verbindungsrolle zwischen zwei Uferseiten zu denken.
Die Anlage ist über die Hauptstraße 8 zu Fuß oder mit dem Auto erreichbar und bietet unterwegs wenig Pause- oder Rastplätze. Die besten Aussichten auf die Struktur und das Wasser erhält man von den angrenzenden Uferbereichen aus.
Im Jahr 1942 wurde ein Schifffahrtskanal durch die Halbiniesel gegraben, der das obere und untere Seebecken miteinander verbindet. Dieser Kanal ist wenig bekannt, bestimmt aber die heutige Schifffahrt zwischen den beiden Seegebieten.
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