Freienbach-Hurden-Rosshorn, Archäologische Stätte am Zürichsee, Schweiz
Freienbach-Hurden-Rosshorn ist eine archäologische Stätte an den Ufern des Zürichsees mit konservierten Überresten von Siedlungen, die teilweise unter Wasser liegen. Die Ausgrabungen zeigen Fundamente, Werkzeuge und andere Gegenstände, die über mehrere Tausend Jahre menschlicher Besiedlung berichten.
Die Stelle wurde vom frühen Bronzezeitalter bis zur römischen Zeit mehrfach besiedelt und war ein wichtiger Übergangsort über den Zürichsee. Jede Periode hinterließ ihre Spuren in Form von Objekten und Baustrukturen, die den Wechsel von Gesellschaften über Jahrtausende zeigen.
Dieses Ufer gehört zum UNESCO-Welterbe der Vorgeschichtlichen Pfahlbauten und zeigt, wie frühe Menschen vor Tausenden von Jahren an Alpenseen lebten. Der Ort erzählt die Geschichte von Gemeinschaften, die sich an Wasser niederließen und ihre Siedlungen am Seeufer aufbauten.
Der Ort ist von der modernen Seedamm-Brücke sichtbar, die Rapperswil mit Hurden verbindet und über den See führt. Die archäologische Zone selbst ist geschützt, aber der öffentliche Zugang über die Brücke ermöglicht es Besuchern, die Uferlandschaft aus der Nähe zu sehen.
Unter Wasser wurden Metallgegenstände gefunden, die als alte rituelle Opfergaben interpretiert werden und Einblicke in religiöse Praktiken geben. Auch Überreste von prähistorischen Brücken zeigen, wie die Bevölkerung den See überquerte und Gemeinschaften miteinander verband.
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