Freienbach-Hurden-Rosshorn, Archäologische Stätte am Zürichsee, Schweiz
Freienbach-Hurden-Rosshorn ist eine archäologische Fundstelle unter Wasser an der Spitze der Halbinsel Hurden im Zürichsee, auf dem Gebiet der Gemeinde Freienbach im Kanton Schwyz. Die rund rechteckige Kernzone umfasst 4,32 Hektaren, ist etwa 400 Meter lang und 100 Meter breit und verläuft von Nordosten nach Südwesten unter der Seedammbrücke und dem Nordufer von Hurden. Sie enthält Reste hölzerner Stege und Brücken, keine Siedlungsreste.
Die Fundstelle Rosshorn liefert Nachweise für Seeübergänge, nicht für eine Siedlung: Holzstege und Brücken wurden über mehr als 3000 Jahre an der engsten Stelle des Zürichsees errichtet. Die ältesten Funde gehören zur Horgener Kultur; weitere Reste stammen aus der frühen, mittleren und späten Bronzezeit, der Hallstattzeit (135 v. Chr.), der römischen Zeit (165 n. Chr.) und dem Mittelalter (741 n. Chr.). Von den einzelnen Brücken sind nur wenige Konstruktionsteile erhalten, unter dem Seedamm und der angrenzenden Wasserfläche.
Anders als die benachbarten Pfahlbausiedlungen enthält Rosshorn keine Hausreste: Es bewahrt hölzerne Stege und Brücken, die über 3000 Jahre lang die engste Stelle des Zürichsees querten. Die ältesten Hölzer gehören zur Horgener Kultur; weitere Übergänge stammen aus der Hallstattzeit (135 v. Chr.), der Römerzeit (165 n. Chr.) und dem Mittelalter (741 n. Chr.).
Der Ort ist von der modernen Seedamm-Brücke sichtbar, die Rapperswil mit Hurden verbindet und über den See führt. Die archäologische Zone selbst ist geschützt, aber der öffentliche Zugang über die Brücke ermöglicht es Besuchern, die Uferlandschaft aus der Nähe zu sehen.
Unter Wasser wurden Metallgegenstände gefunden, die als alte rituelle Opfergaben interpretiert werden und Einblicke in religiöse Praktiken geben. Auch Überreste von prähistorischen Brücken zeigen, wie die Bevölkerung den See überquerte und Gemeinschaften miteinander verband.
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