Maria Frieden, Moderne Betonkirche in Dübendorf, Schweiz.
Maria Frieden ist eine 45 Meter lange Betonkirche mit basilikalem Grundriss, 1950–1952 nach Plänen von Ferdinand Pfammatter und Walter Rieger erbaut. Ein Dreiviertel-Tonnengewölbe erreicht 18 Meter Stichhöhe, seine Rippen ziehen sich zwischen den Fensterwänden bis zum Boden, die niedrigen Seitenschiffe verstärken die Höhenwirkung. Die polygonale Apsis findet ihr Gegenstück in der polygonalen Eingangsfront mit Orgelempore und grosser Fensterrosette; quer an die Front angebaut ist die Marienkapelle. Der 45 Meter hohe Turm wurde 1963 vollendet.
Erst 1897 fanden in Dübendorf wieder katholische Gottesdienste statt, zunächst im Tanzsaal des Restaurants Kreuz. 1902 kaufte die Pfarrei eine ehemalige Sennhütte an der Wilstrasse, die am 21. Dezember 1902 als Notkapelle geweiht wurde und fünfzig Jahre diente. Die heutige Kirche entstand 1950–1952 nach Plänen von Ferdinand Pfammatter und Walter Rieger; der Churer Bischof Christian Caminada weihte sie am 27. April 1952. Bereits am 7. Dezember 1926 war Dübendorf zur selbständigen Pfarrei erhoben worden.
Die Pfarrei trägt den Namen Maria Frieden, Maria Königin des Friedens, der Bischof Christian Caminada die Kirche am 27. April 1952 weihte. Das Bildprogramm der Fenster stammt von Alois Ender, Pfarrer in Dübendorf von 1942 bis 1968. Die Pfarrei war zudem Mutterpfarrei des am 1. Januar 1927 abgetrennten Wallisellen und umfasst bis heute Fällanden und Schwerzenbach.
Die Kirche steht an der Ecke Wil-/Leepüntstrasse im Zentrum von Dübendorf. Nach dem Entfernen der hintersten Bänke unter der Orgelempore bietet sie 400 Gottesdienstbesuchern Platz. Der 45 m hohe Turm ist gleich hoch, wie die Kirche lang ist; das Turmkreuz misst 4,20 m.
Die vierte und fünfte Glocke sind dem Propheten Elias, Schutzpatron der Flieger, und der Hl. Barbara, Schutzpatronin der Armee und der Türme, gewidmet – ein Bezug auf den Militärflugplatz Dübendorf. Die sechs Bronzeglocken der Giesserei H. Rüetschi in Aarau wiegen zusammen 14'820 kg und läuteten erstmals in der Osternacht 1963.
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