Flieger Flab Museum, Technologiemuseum in Dübendorf, Schweiz.
Das Flieger-Flab-Museum ist ein Luftfahrtmuseum in Dübendorf mit über 40 Flugzeugen und Hubschraubern, die in sieben Themenbereiche organisiert sind. Die Sammlung reicht von frühen Holzflugzeugen bis zu modernen Düsenjägern und zeigt die Entwicklung der Flugzeugtechnik über mehrere Jahrzehnte.
Das Museum wurde 1978 gegründet, nachdem Hans Giger mit dem Eidgenössischen Militärdepartement zusammengearbeitet hatte, um einen Ort zur Bewahrung von Flugzeugen zu schaffen. Diese Gründung markierte den Beginn systematischer Erhaltung von Schweizer Luftfahrtgeschichte in einem dedizierten Museum.
Das Museum zeigt, wie die Schweiz ihre Luftwaffe entwickelt hat und welche Rolle Flugzeuge in der nationalen Verteidigung spielten. Die Sammlung spiegelt die Bedeutung der Luftfahrt für das Land und seine technologischen Fortschritte wider.
Das Museum nutzt die Hangars 13, 14 und 11 sowie zwei spätere Ausstellungshallen auf dem Gelände des Militärflugplatzes Dübendorf; die Flugzeuge stehen also überdacht und nicht verstreut im Freien. Der Erweiterungsbau von 1988 ist eine Beton-Schalentragwerk-Konstruktion des Ingenieurs Heinz Isler, 2002 kam eine zweite Halle an der Stelle der alten Erst-Weltkriegs-Hangars hinzu.
Der am 8. August 1980 übergebene Prototyp des Jets P-16 ist das einzige erhaltene Exemplar dieses Typs, da die zweite Maschine nie ins Verkehrshaus Luzern gelangte. Pensionierte Mitarbeiter bauten Nachbauten historischer Flugzeuge mit 45'500 bis 60'000 Arbeitsstunden; 1998 betrug das Durchschnittsalter des Teams am Nachbau der DH-1 84 Jahre.
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