Ruine Dübelstein, Mittelalterliche Burgruine in Dübendorf, Schweiz.
Burg Dübelstein ist eine Burgruine in Dübendorf, die auf einem abgeflachten Felsvorsprung an der nordöstlichen Seite des Adlisberg thront. Die Überreste zeigen dicke Mauern und eine kreisförmige Wehranlage, die noch heute ihre mittelalterliche Struktur erkennen lässt.
Die Burg entstand im 13. Jahrhundert; 1257 nannte sich ein Mitglied der Familie von Dübendorf Konrad von Dübelstein. 1444 verwüsteten die Schwyzer die Anlage, kurz darauf wurde sie wieder aufgebaut. 1487 kaufte der Zürcher Bürgermeister Hans Waldmann die Burg; nach seiner Hinrichtung wurde sie 1489 geplündert. Am 27. Mai 1611 zerstörte ein Brand, den eine Magd beim Trocknen von Flachs auslöste, die Burg fast völlig, doch der Turm blieb bewohnt.
Der Name Dübelstein erscheint 1257 erstmals als Tuobelnstein, getragen von Konrad aus der mit der Aufsicht über Dübendorf betrauten Familie. 1889 erwarb das Waldmann-Ausstellungs-Komitee die Anlage und schuf eine Erinnerungsstätte für Bürgermeister Hans Waldmann; am 4. Oktober 1891 schenkte es den Burghügel der Stadtbürgergemeinde Zürich. Seit 1998 gehört der Hügel dem Verein Pro Waldmannsburg, der ihn für einen symbolischen Franken erhielt.
Von der Hauptstraße zwischen Dübendorf und Fällanden führt ein Weg zu den Ruinen, und es stehen kostenlose Parkplätze in der Nähe zur Verfügung. Der Zugang ist einfach und die Anlage ist frei zugänglich, was einen Besuch ohne Planung ermöglicht.
Hans Waldmann, ein einflussreicher Zürcher Bürgermeister, erwarb die Burg 1487, doch wurde er wenig später hingerichtet. Nach seiner Hinrichtung 1489 wurde die Festung geplündert und verlor damit ihren Status als bedeutende Residenz.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.781 Mitwirkenden weltweit.