Kulturzentrum Reitschule, Alternatives Kulturzentrum in Bern, Schweiz.
Das Kulturzentrum Reitschule ist ein unabhängiges Kulturzentrum in einem backsteinroten Gebäude mit steilen Dächern an der Neubrückstrasse in Bern. Das Gebäude beherbergt einen Konzertsaal, ein Restaurant, Theaterräume, Werkstätten und Versammlungsräume auf mehreren Etagen.
Das Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts als städtische Reitschule für Pferde gebaut und diente später jahrzehntelang als Lagerraum. Im Jahr 1987 besetzten Aktivisten das leerstehende Gelände und verwandelten es in ein selbstverwaltetes Kulturzentrum, das es bis heute geblieben ist.
Das Reitschule-Gelände ist ein offener Treffpunkt, an dem Menschen aus sehr unterschiedlichen Milieus zusammenkommen, von Künstlern über Aktivisten bis hin zu Nachbarschaftsgruppen. Die Wände des Gebäudes sind oft mit Graffiti bedeckt, was den selbstverwalteten Charakter des Ortes sichtbar macht.
Das Zentrum liegt nahe der Innenstadt von Bern und ist gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Es empfiehlt sich, das Programm im Voraus zu prüfen, da die verschiedenen Räume für sehr unterschiedliche Veranstaltungen genutzt werden.
Bei einer Volksabstimmung im Jahr 2010 stimmte die Mehrheit der Berner Bevölkerung dagegen, das Gebäude zu verkaufen, obwohl es jahrelang politisch umstritten war. Diese Abstimmung zeigte, dass viele Stadtbewohner den Ort trotz aller Debatten als Teil ihrer Stadt betrachten.
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