St. Jakob an der Birs, Quarantänesiedlung in Basel-Stadt, Schweiz.
Das Hospital St. Jakob an der Birs ist eine Siedlung aus Steingebäuden, die am Ufer des Flusses Birs errichtet wurde, um Kranke zu isolieren und zu behandeln. Die Anlage umfasst mehrere Strukturen, die aus dem Mittelalter stammen und ihre ursprüngliche Form bewahrt haben.
Die Anlage wurde im 13. Jahrhundert errichtet und funktionierte zunächst als Leprosarium für Aussätzige. Später wandelte sich die Einrichtung um, um Menschen mit verschiedenen ansteckenden Krankheiten aufzunehmen.
Die Kapelle auf dem Gelände war ein Ort der Zuflucht für Kranke und Personal, die dort gemeinsam beteten. Dieses Nebeneinander von Heilung und Gebet zeigt, wie Glaube und Medizin im Mittelalter zusammenhingen.
Der Ort liegt direkt am Fluss Birs und ist über lokale Wege gut zu erreichen. Es wird empfohlen, in Trockenperioden zu besuchen, da das Gelande bei Hochwasser schwer zugänglich sein kann.
Der Ort war 1444 Schauplatz der Schlacht von St. Jakob, wo Schweizer Kämpfer in den Gebäuden gegen französische Angreifer Widerstand leisteten. Diese dramatische Episode ist in der lokalen Geschichte fest verankert.
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