Genossenschaftssiedlung Freidorf, Siedlung mit 150 Wohneinheiten in 35 Gebäuden in Muttenz im Kanton Basel-Landschaft, Schweiz
Freidorf ist eine Wohnsiedlung aus den frühen 1920er Jahren in Muttenz mit etwa 150 Reihenhäusern, die um einen zentralen Platz mit Brunnen angeordnet sind. Die Häuser haben kleine Vorgärten und Nutzgärten, während Baumreihen die Straßen säumen und den Ort durchgrünen.
Die Siedlung wurde zwischen 1919 und 1921 vom Architekten Hannes Meyer entworfen und gebaut, um Arbeitern erschwingliche Wohnungen in einer Gemeinschaft anzubieten. Sie gilt als das wichtigste Beispiel einer Genossenschaftssiedlung der Schweiz und wurde 1923 zur Nationalität erhoben, als das Zeppelin-Luftschiff über dem Gelände vorbeiflog.
Der Name Freidorf bedeutet "Dorf der Freiheit" und spiegelt die Gründungsidee wider. Die Bewohner nutzen die gemeinsamen Gärten und Grünflächen bis heute für Nachbarschaftstreffen und Aktivitäten im Freien.
Das Gelände ist von einer Mauer umgeben, was es wie ein geschlossenes Dorf wirken lässt, aber Besucher können die Straßen und Plätze frei erkunden. Die beste Zeit zum Besuch ist bei gutem Wetter, wenn die Gärten grün sind und man die Atmosphäre des Ortes vollständig erfasst.
Ein besonderer Aspekt ist die zentrale Genossenschaftsgebäude, das zwischen 1922 und 1924 erbaut wurde und Räume für Versammlungen, Geschäfte und kulturelle Veranstaltungen bot. Dieses Gebäude war das Herz der Gemeinschaft und ermöglichte es den Bewohnern, zu arbeiten, zu lernen und zusammenzukommen.
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