Burg Falkenstein Igis, Mittelalterliche Burgruine in Graubünden, Schweiz
Burg Falkenstein ist eine Burgruine in Graubünden, die aus mehreren Steinbauten besteht, welche auf einem Felskopf verteilt sind. Die Überreste zeigen verschiedene Gebäudeteile, darunter Wohntürme und Befestigungsmauern, die über Generationen hinweg errichtet wurden.
Schriftliche Unterlagen über die Geschichte der Burg fehlen. In einer Urkunde vom 11. Dezember 1338 erscheint sie als Valkenstein, im «Buoch der vestinen» von 1410 als Falkenstain. Ulrich von Falkenstein wird 1365–1389 erwähnt; ob er adliger Herkunft war, ist unklar. Ein Katalog des Bischofs Johann VI. Flugi von Aspermont von 1645 nennt nacheinander Falckenstein und Fackelenstein für dieselbe Burg, wobei Fackelenstein eine spätere Abänderung des Namens ist. Wann die Burg verlassen wurde, ist nicht bekannt.
Der Name Falkenstein erscheint 1338 als Valkenstein und 1410 als Falkenstain; ein Katalog von 1645 des Bischofs Johann VI. Flugi von Aspermont nennt nacheinander Falckenstein und Fackelenstein für dieselbe Burg. Um 1500 legte sich Kury Butyg von Zizers, nicht adliger Herkunft, ein Wappen mit zwei Fackeln zu, passend zum abgeänderten Namen Fackelenstein. Eine Adelsfamilie, die sich nach der Burg benannte, ist nicht nachweisbar.
Die Ruine liegt auf einem Bergkamm und ist zu Fuß erreichbar, wobei der Weg von unten hinauf führt. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und auf unebenes Gelände und mögliche Verschüttungen vorbereitet sein.
Die Nordwand des Palas enthält eine schmale Scharte mit gewölbter Nische und Sitzbank sowie einen Schüttstein mit Ausguss. Der Turm misst rund 12 auf 8 Meter bei 1,9 Meter Mauerstärke, der anschliessende Palas 12 auf 13,5 Meter, stellenweise in Opus spicatum.
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