Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz, Internationale Grenze in Mitteleuropa.
Diese Grenze zieht sich über 362 Kilometer und folgt dem Bodensee sowie dem Hochrhein durch unterschiedliche Landschaften. Die Linie trennt zwei Länder, die jeweils eigene Verwaltung, Zollregeln und Währung haben.
Der Wiener Kongress legte diese Grenze 1815 fest und erkannte die Neutralität der Schweiz an. Seitdem blieb der Verlauf weitgehend unverändert, abgesehen von kleineren Anpassungen an Flussläufen.
Entlang der Grenze pendeln täglich viele Menschen zwischen beiden Ländern zur Arbeit oder zum Einkaufen, besonders im Großraum Basel. Die gemeinsame Sprache und ähnliche Lebensweise verbinden die Bewohner auf beiden Seiten miteinander.
An vielen Stellen gibt es keine sichtbare Sperre, doch Zollkontrollen finden statt, da die Schweiz nicht zur Zollunion gehört. Wer hinüberfährt, sollte gültige Ausweise dabeihaben und sich über Wareneinfuhrregeln informieren.
Büsingen am Hochrhein liegt als deutsches Gebiet komplett von Schweizer Boden umgeben und nutzt im Alltag oft Schweizer Dienste. Diese Enklave entstand durch historische Grenzziehungen, die das Dorf vom Rest Deutschlands trennten.
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