Keltengräber Zollikon, Keltische Grabstätten im Feufbühl, Zollikon, Schweiz
Keltengräber Zollikon ist eine archäologische Stätte mit fünf Grabanlagen in den bewaldeten Hügeln von Zollikerberg auf etwa 636 Metern Höhe. Die Stätte enthält Überreste von Kremationen und Bestattungen mit keramischen Gefäßen, die in Steinkreisen arrangiert wurden.
Der Ort wurde 650 v.Chr. von Kelten genutzt und zeigt die Bestattungspraktiken dieser Zeit. 1862 entdeckte Archäologe Ferdinand Keller Gräber mit Keramik, die den Ursprung dieser Stätte offenbarten.
Die Bestattungsstätte zeigt, wie die Kelten ihre Toten verehrten und welche Gegenstände sie für das Jenseits bereitstellten. Besucher können sich vorstellen, wie diese Menschen ihre Verstorbenen in Steinkreisen mit Urnen und Vorratsgefäßen ehrten.
Das Gelände liegt in bewaldeten Hügeln und ist am besten zu Fuß erreichbar, wobei festes Schuhwerk empfohlen wird. Originalfunde sind im Schweizerischen Nationalmuseum in Zürich zu sehen, während Nachbildungen im Ortsmuseum Zollikon zugänglich sind.
Zwischen den Grabanlagen wurden sieben Feuerplätze und kleine Steine entdeckt, die auf Rituale während der Begräbnisfeiern hindeuten. Diese rituellen Elemente zeigen, dass die Kelten ihre Verstorbenen mit besonderen Zeremonien begleiteten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.