Adamaua, Verwaltungsregion in Zentralkamerun.
Die Provinz Adamaoua ist eine Verwaltungsregion in Zentralkamerun, die sich über weite Hochebenen erstreckt und eine geografische Brücke zwischen dem Süden und dem Norden des Landes bildet. Die Landschaft wechselt zwischen sanften Hügeln, Grasland und vereinzelten Flusstälern, die dem Gebiet seinen charakteristischen offenen Charakter verleihen.
Die Fulbe siedelten sich hier ab dem 13. Jahrhundert an und veränderten die soziale Struktur des Gebiets grundlegend durch ihre pastoralen Lebensformen. Diese Wanderungsbewegungen führten zu neuen politischen Ordnungen und einer Umgestaltung der lokalen Gesellschaften über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Die Region umfasst fünf Verwaltungsbezirke, in denen die Fulbe sechzig Prozent der Bevölkerung neben Tikar und Gbaya ausmachen.
Ngaoundéré dient als regionales Zentrum mit Bahn- und Straßenverbindungen zu anderen Landesteilen, wodurch Reisen und Warenverkehr erleichtert werden. Die Regenzeit zwischen April und Oktober beeinflusst die Zugänglichkeit einiger ländlicher Gebiete, während die Trockenzeit bessere Reisebedingungen bietet.
Die Rinderzucht prägt das Alltagsbild, und überall auf den weiten Weideflächen sieht man Herden, die von den Fulbe betreut werden. Diese pastorale Tradition bildet seit Jahrhunderten das wirtschaftliche Rückgrat der Region und ist im täglichen Leben allgegenwärtig sichtbar.
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