Senkaku-Inseln, Umstrittener Archipel im Ostchinesischen Meer.
Die Senkaku-Inseln bilden eine Gruppe von fünf unbewohnten Inseln und drei kahlen Felsen im südwestlichen Teil des Ostchinesischen Meeres. Die gesamte Landmasse erstreckt sich über etwa sieben Quadratkilometer und liegt abgelegen zwischen verschiedenen Küsten.
Japan erklärte die Inseln 1895 zu seinem Territorium während des Ersten Chinesisch-Japanischen Krieges. Nach dem Zweiten Weltkrieg verwalteten die Vereinigten Staaten die Inseln bis zur Rückgabe an Japan im Jahr 1972.
Das Gebiet wird von mehreren Nationen mit unterschiedlichen Namen beansprucht und spiegelt damit die anhaltende Debatte über seine Zugehörigkeit wider. Chinesische Fischer nennen die Gewässer traditionell nach den Inseln, während japanische Seeleute ihre eigene Bezeichnung verwenden.
Die japanische Küstenwache kontrolliert den Zugang zu den Gewässern rund um die Inseln und verweigert normalerweise die Einfahrt für private Schiffe. Besucher können die Inseln nicht betreten, da die gesamte Zone unter strikten Zutrittsbeschränkungen steht.
Die Gewässer rund um die Inseln dienen als wichtiger Brutplatz für den Kurzschwanzalbatros, einen seltenen Seevogel. Die Region liegt außerdem in der Nähe bedeutender Schifffahrtsrouten und wurde 1968 auf mögliche Ölvorkommen untersucht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.